IC (Imum Coeli) und Deszendent
Der Quincunx-Aspekt zwischen dem Descendenten und dem Imum Coeli schafft einen inneren Riss zwischen dem Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit der Wurzeln und den Anforderungen von Partnerschaftsbeziehungen. Es ist ein Zustand ständiger Anpassung, in dem die Persönlichkeit gezwungen ist, einen Kompromiss zwischen dem Privatleben und sozialen Verträgen zu finden.
✨ Stärken
- ✓Ausgeprägte Fähigkeit zur flexiblen Anpassung in komplexen familiären und partnerschaftlichen Situationen
- ✓Fähigkeit, unkonventionelle Lösungen für Krisen zu finden, die mit der Rollenverteilung in der Familie zusammenhängen
- ✓Hohes Maß an psychologischem Bewusstsein durch die Überwindung innerer Widersprüche
- ✓Fähigkeit, verschiedene kulturelle oder familiäre Werte in ein System zu integrieren
- ✓Feines Gespür für die Grenzen zwischen persönlichem Raum und sozialen Verpflichtungen
⚠️ Risikozonen
- ✗Chronisches Gefühl der Unzufriedenheit darüber, wie die Aufmerksamkeit zwischen dem Heim und dem Partner verteilt ist
- ✗Neigung zum emotionalen Burnout aufgrund der ständigen Notwendigkeit, sich „anzupassen“
- ✗Risiko, ungelöste Kindheitstraumata auf aktuelle Partnerschaftsbeziehungen zu übertragen
- ✗Gefühl der Fremdheit in der eigenen Familie bei bestehender stabiler Partnerschaft (und umgekehrt)
- ✗Schwierigkeiten bei der Bestimmung des wahren „Ichs“ aufgrund des ständigen Balancierens zwischen zwei Polen
Psychologischer Mechanismus des DSC-IC-Quincunx
Der Quincunx (150 Grad) ist ein Aspekt der „Nicht-Übereinstimmung“. Wenn er den Descendenten (Achse der Partnerschaft, der offenen Beziehungen und Projektionen) und das Imum Coeli (Achse des Heims, der Familie, der Vorfahren und des inneren Kerns) verbindet, entsteht eine spezifische kognitive Dissonanz. Die Person spürt, dass ihr Fundament (IC) und ihr Spiegel in einem anderen Gesicht (DSC) verschiedene Sprachen sprechen.
Einfluss auf die Persönlichkeit und Psychologie
Für eine solche Person ist es charakteristisch, das Gefühl zu haben, dass die Anforderungen des Partners oder der Gesellschaft im Widerspruch zu ihren tiefen familiären Prägungen oder dem Bedürfnis nach Einsamkeit stehen. Dies ist kein offener Konflikt (wie beim Quadrat), sondern eher ein „Jucken“, das nicht gestillt werden kann. Die Persönlichkeit kann das Gefühl haben, dass sie ihre Wurzeln verraten muss, um ein erfolgreicher Partner zu sein, oder dass sie, indem sie den Familientraditionen treu bleibt, für den bedeutenden anderen unattraktiv oder unverständlich wird.
Ereignisreihe und Manifestationen
- Loyalitätskonflikt: Es entstehen oft Situationen, in denen die Wahl zwischen den Interessen des Ehepartners/Partners und den Interessen der Eltern/des Heims aufgrund des Fehlens einer offensichtlichen Lösung quälend wird.
- Projektionen: Die Person sucht möglicherweise unbewusst im Partner nach Qualitäten, die in der Herkunftsfamilie fehlten, aber aufgrund des Quincunx bringen diese Qualitäten in der Realität keine Zufriedenheit und erfordern eine ständige Korrektur der Erwartungen.
- Alltägliche Desadaptation: Schwierigkeiten bei der Gestaltung eines gemeinsamen Alltags, in dem der persönliche Raum (IC) ständig in das Territorium der Partnerschaft (DSC) „eindringt“.
Wie man mit diesem Aspekt arbeitet?
Weg zur Harmonisierung des Aspekts
Die Bearbeitung des Quincunx zwischen DSC und IC erfordert keinen Kampf, sondern eine bewusste Korrektur. Da dieser Aspekt keine leichte Synthese ermöglicht, muss die Strategie auf der Schaffung von „Pufferzonen“ basieren.
Praktische Empfehlungen:
- Trennung der Räume: Schaffen Sie im Haus einen Ort, der ausschließlich Ihnen gehört (Realisierung des IC), damit das Bedürfnis nach Einsamkeit vom Partner (DSC) nicht als Ablehnung wahrgenommen wird.
- Arbeit mit Ahnen-Szenarien: Eine tiefgehende Analyse familiärer Muster wird empfohlen. Verstehen Sie, welche Prägungen aus der Kindheit Sie daran hindern, heute gesunde Beziehungen aufzubauen. Der Quincunx erfordert eine „Übersetzung“ der Sprache der Vorfahren in die Sprache der modernen Partnerschaft.
- Übergangsrituale: Führen Sie die Gewohnheit ein, aus der Rolle des Familienmitglieds/Hausherrn in die Rolle des Partners zu „wechseln“. Dies kann ein kurzer Spaziergang oder ein Kleiderwechsel sein, was der Psyche hilft, den abrupten Übergang zwischen verschiedenen Energien zu bewältigen.
- Akzeptanz der Unvollkommenheit: Ein entscheidender Schritt wird der Verzicht auf die Idee einer „idealen Verschmelzung“ von Heim und Beziehung sein. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass diese Bereiche in Ihrem Leben immer separate Aufmerksamkeit und eine feine Abstimmung erfordern werden.
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